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Neues aus der Forschung

Optimierung

Entwicklung von Flockungsmitteln für Kunststoffsorten

Derzeit arbeitet EnviroChemie GmbH in erster Linie an der Entwicklung von spezifischen Flockungsmitten, die den Rückhalt von Mikroplastik verbessern sollen. Um solche Flockungsmittel zu entwickeln, wurde 2018 die Wirkung unterschiedlicher Flockungsmittelkombinationen an PE, PET, PVC, PA, PS, PAN, PMMA, PTFE und PEEK im Größenbereich von 5 200 µm untersucht. Die Bewertung der Flockenstruktur erfolgte visuell und lichtmikroskopisch. Zusätzlich wurden die Flockeneigenschaften wie die Filtrationsgeschwindigkeit und das Flockenvolumen gemessen.
Es konnte für jede untersuchte Kunststoffsorte eine optimierte Flockungsmittelkombination gefunden werden, die stabile Flocken erzeugte, welche mit 1.000 – 5.000 µm deutlich größer waren als die ursprünglichen Mikroplastik-Partikel. Damit sollten diese deutlich einfacher aus dem Wasser entfernbar werden. Das zeigte sich auch an den gemessenen Flockenvolumen im Bereich von 1 2 ml/g und der guten Filtrierbarkeit bei Filtrationsgeschwindigkeiten von > 2 g/s. Die tatsächlichen Abtrenneigenschaften mittels Filtration und Flotation oder Sedimentation werden 2019 im Labormaßstab bestimmt, ebenso wie die tatsächliche Abtrennleistung. Diese wird dann mit der Abtrennleistung einer Ultrafiltration, die porengrößenbedingt eine absolute Barriere gegenüber Partikeln im Mikrometerbereich darstellt, verglichen. 

Beispielbild von geflocktem PA auf Millimeterpapier.
Die ursprüngliche Partikelgröße des Mikroplastiks betrug 15-20 µm. 

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   Stand: Januar 2019
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EnviroChemie GmbH
In den Leppsteinwiesen 9
64380 Rossdorf
Dr.-Ing. Eva Gilbert eva.gilbert@envirochemie.com                    

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